Memorial

Santy hat sich natürlich viel von Hank abgeguckt und so konnte sie auch das Brettspiel schon perfekt mit 4 Monaten.

Indian Girl "Santy" from

Spirit of Silverwolf


geboren am 11.September 2010

gestorben am 23.April 2024



2010 - 2013

Santy kam mit 8 Wochen von der Züchterin zu uns ins Rudel, sie ist eine Halbschwester von Hank.

Ich wollte sie unbedingt haben, da sie den gleichen Vater hatten und wir ja den Hanki schon über 2,5 Jahre hier hatten, und er so eine lieber Hund war. Ich dachte da wäre doch eine Halbschwester super und genauso lieb....

Weit gefehlt;-))

Santy stammt zur Hälfte aus der Leistungszucht, was das bedeutet, war mir damals noch nicht bewusst...

Sie lernte sehr schnell und richtig gut von Hank, sei es das Apportieren , das Abwarten, jegliche Kommandos usw. hatte sie in NUll KOMMA NIX drauf!

Sie korrigierte lautstark das Fehlverhalten anderer Hunde, in der Hundeschule oder unterwegs..

Ich hatte so mein Tun mit 2 großen Schäfertieren, aber ich habe es keine Sekunde bereut, Santy hier zu haben.  Sie ist zwar sehr unsicher, aber super anhänglich und absolut folgsam.  Sie ist total auf mich fixiert, was manchmal für Poldy schon lästig ist...

Hank und Santy waren ein eingespieltes Team, sie haben sich blind verstanden und es machte Spaß,  jeden Tag den Beiden zuzugucken!



Santy liebt Baden ;-)

2014 - 2017


Santy hat sich nun mit 4 Jahren richtig ausgelegt, hat wie Hank Masse an Fell und ist ordentlich groß für eine Hündin.

Fehlverhalten anderer Hunden wird lautstark kommentiert, so sind sie eben die Schäfertiere...Ich war mit Beiden in der Huschu und hab oft ordentlich geschwitzt, wenn es um Leinenführung oder Trailen usw. ging. Aber nun, was sein muss, muss sein und nach den Jahren haben wir es auch geschafft, dass alles ein bissi gesitteter zuging;-)

Santy bekam leider durch einen Zeckenbiss Anaplasmose! Die Erkrankung schlug bei ihr auf das Herz, sie wurde ständig kontrolliert und wir haben es super mit alternativen Therapien super in den Griff bekommen. Leider erkrankte sie noch an Spondylose und Cauda Equina so wie bei Hank, logisch waren ja Halbgeschwister...gemein nur, dass sie beide erst 4 Jahre alt waren, als die Diagnose gestellt wurde...Ich gab natürlich alles, um diese Erkrankung einzudämmen ohne Chemie!

Das funktionierte tatsächlich bis ins hohe Alter sehr gut, man hat die sportlichen Aktivitäten angpasst. Unsere Hunde sind sowiso eher Nasenhunde und keine Balljunkys, von daher blieb alles so wie es war.

Santy liebt es zu apportieren und zu suchen, natürlich badet sie für ihr Leben gern, ob im Planschbecken, oder im See, oder am Meer, baden ist top!

Sie hat die Führung im Rudel übernommen, Hank stand unter`m Pantoffel und ich auch immer mehr....Jeden Tag fragte sie mich, ob die Regeln von gestern noch gelten!

Santy ist ein Kastenteufel wie es im Buche steht,  dabei auch ein Kuschelhund und ganz liebenswürdig zu den ihr vertrauten Menschen.

2018 - 2021


Jetzt,  wo beide Hunde älter waren und wir insgesamt ein eingespieltes und völlig entspanntes Team,  hat uns zu Weihnachten 2019 der Hanki verlassen.

Wir standen aller unter Schock und auch Santy hatte einige Wochen ihre Trauerphase.  Sie suchte Hank überall, wartete vor dem Auto, guckte in seine Box und aufs Sofa usw..

Erst dachte ich, wir müssten sofort einen "Ersatz"  holen, weil sie es ja gar nicht gewohnt war, als Einzelhund zu leben. Doch nach einigen Wochen orientierte sie sich immer

mehr an mir.

Es blieb ihr ja auch nix anderes übrig.

Santy ist mein Schatten. Ich glaube, sie hat Angst, dass ich nicht mehr wieder komme, wenn ich aus dem Haus gehe.

Sie war vorher schon ein absoluter Kuschelhund und ist es jetzt noch mehr, sehr anhänglich und lieb, zu "ihren"Menschen.

Sie genießt die ungeteilte Aufmerksamkeit völlig und steht natürlich total im Mittelpunkt bei Allen.

Santy beherrscht immer noch perfekt ihre Aporrtier-und Suchspiele, die Nasenarbeit macht ihr solchen Spaß und ich bin jetzt auch froh, dass wir das so großzügig erlernt haben, denn Santy ihre Knochen sind doch nicht die Besten...


2020 im Sommer wurde Santy dann am Rücken(Spondylose) von Backhaus operiert.

Santy zeigte vor der OP mehrere Symptome, biss sich wie irre in die Rute, 

konnte linksseitig nicht auf dem

Hinterbein stehen und humpelte während des Gehens.

Sie verlor das Fell an den Ohren,

konnte nicht mehr aufs Sofa hüpfen und schon gar nicht aufs Bett,  sie saß nur noch auf einem Hinterbein…

 

Wir mussten kurzzeitig sogar Schmerzmittel geben, weil sie kaum die Treppe steigen konnte.

Es war also höchste Zeit!

Wir hatten etwas Bedenken wegen der Narkose, da sie angehende DCM hat und zu dem Zeitpunkt nicht feststand,

wie lange die OP überhaupt dauern wird.

 

Thomas Backhaus operierte knapp 2 Stunden,

er musste die Verknöcherungen rausstanzen,

abschleifen und fräsen. Er war/ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Was die Versorgung der Nerven im Rücken alles ausmachte, sah ich bereits knapp eine Woche nach der OP.

 

Sie biss sich nicht mehr in die Rute,

konnte wieder auf beiden Hinterbeinen sitzen,

humpelte nach fast 5 Monaten nicht mehr und rannte wieder durch den Garten;-))

 

Nach und nach kam auch die Belastung des linken Hinterbeines hinzu

und das Fell an den Ohren wuchs nach.

Sie braucht seit der OP keine Schmerzmedis mehr!


Wir holten für Santy eine Karre, da zunächst weitere Strecken nicht mehr möglich waren, sie baute nach und nach wieder Muskulkatur auf, auch dank unserer Physiotherapeutin Judith, die ein-bis zweimal im Monat zu uns kam.


Santy liebt ihre Karre, wir machen immer noch alles wie sonst, wandern, Tiergehege usw.  Wenn sie nicht mehr laufen kann, kommt sie in die Karre. Man muss aber schon unterscheiden können, ist sie jetzt faul oder kann sie wirklich nicht mehr laufen;-)


Im Frühjahr 2021 hatte Santy solch einen starken Arthroseschub an iher kaputten Schulter( ist damals die Gelenkkapsel zersplittert), dass sie kaum noch die Treppe steigen konnte!

Wir fuhren im 6- wöchigem Rhythmus zu Backhaus und sie bekam dort die PRP Therapie.  Aber die brachte auch nicht mehr den durchlagenden Erfolg, da sie ja auch schon 2  mal vor einigen Jahren an der Schulter operiert wurde.

Zu Hause mache ich natürlich meine täglichen Therapien weiter, über Galvanischen Strom, Lasertherapie, Bioresonanz, Akupunktur usw. Sie ist es gewohnt, ruhig liegen zu bleiben und entspannt  auch total während der Therapien.

Sie läuft immer noch täglich mit uns, doch die Strecken sind wesentlich kürzer geworden und ihre Karre unabdingbar.


Wir hoffen noch auf eine lange gemeinsame Zeit mit unserem lieben "Babyka"

Toben und ein bissi Grenzen

abstecken im Garten

Frühjahr 2018

Frühjahr 2022



Wir freuen uns sehr, dass es Santy derzeit so gut geht!

Sie läuft schon lange ohne Karre und ist sogar richtig schnell unterwegs beim Dummy absuchen;-)


Sie bekam im Dezember noch mal eine PRP Behandlung lokal (Stammzellen in den Rücken) und läuft seit dem echt prima!

Wir genießen den aktuellen Zustand und freuen uns sehr darauf, was sie zu ihrem neuen Familienmitglied Shamu sagt.



11.September 2022


Santy feiert heute ihren 12.Geburtstag


Ein schönes Alter hat unsere liebe Santy nun erreicht.

Trotz ihrer schweren Knochen-und Rückenerkrankungen

und den damit verbundenen Schmerzen, hat sie einen

wahnsinngen Lebenswillen!

Sie bekommt selbstverständlich Schmerzmittel und all das was an Therapiemöglicheiten zur Verfügung steht.

Santy ist durch Shamu noch mal richtig aufgeblüht, dass hätte keiner Gedacht!

Mittlerweile hat sie ihm schön ihre Aufgaben übertragen und Santy lehnt sich entspannt zurück ;-)

Beim Treppensteigen helfen wir ihr, wenn die Wege zu lang werden kommt sie in ihre Karre, es wid zusehends schwerfälliger für sie und ich weiß nicht, wie viel Zeit uns noch bleibt, wir genießen jeden Tag und wünschen uns, das Santy uns noch eine Zeit begleiten darf, hier in ihren Rudel!

Happy Birthday mein liebes Kind, alles gute und viel Gesundheit für dich !



11.September 2023


Santy feiert heute ihren 13.Geburtstag


 Nun ist unsere liebe Santy schon 13 Jahre alt,  

wer hätte das gedacht.

 

Der Alltag wird für Santy aufgrund ihrer Rücken-und Knochenerkrankung schon schwieriger, wir unterstützen sie, wo wir könnnen.

Trotz Osteo, Massagen, Laser und Akupunktur hat sie deutlich abgebaut.

Sie frisst nach wie vor mit Begeisterung und ist auch noch fit im Kopf, aaaaaber das Laufen bzw. Aufstehen macht ihr arge Probleme…

Ich habe das Glück von zu Hause aus zu arbeiten und somit Santy den Alltag zu erleichtern.


Wir werden sehen, was die Zeit bringt.


Der alte Hund - Ein ganzes Leben voller Weisheit

Mit einem sehr alten Hund zu leben bedeutet, dass dein Herz zu rasen beginnt, jedesmal wenn er stiller da liegt als sonst.
Du näherst dich und fürchtest, das er aufgehört hat zu atmen.

Mit einem sehr alten Hund zu leben bedeutet, sich bewusst zu werden, dass man manche Dinge zum letzten Mal gemeinsam unternimmt.

Leben mit einem sehr alten Hund bedeutet, dass du denkst: Dies ist vielleicht sein letzter Sommer, sein letzter Monat, es könnte auch sein letzter Morgen sein.

Leben mit einem sehr alten Hund bedeutet, ihn zu tragen, rein, raus, hoch, runter.

Nur noch kleine sehr langsame Spaziergänge machen.

Leben mit einem sehr alten Hund bedeutet,

Verzicht, weil die Zeit mit ihm nun mal wichtiger ist.

Leben mit einem sehr alten Hund bedeutet, langsam über ihn rüberzuklettern, wenn
sie so tief schlafen, so dass wir sie nicht stören, wenn wir uns nähern.

Leben mit einem sehr alten Hund bedeutet,
kleine Pipi Unfälle zu Hause, aber es ist ok, weil sie es ja nicht absichtlich machen.

Leben mit einem sehr alten Hund bedeutet,
sich schuldig zu fühlen, weil man gerne mehr unternehmen würde, weiter laufen, mehr reisen, mehr Umarmungen, mehr Streicheleinheiten, mehr von allem.

Ich würde sagen, leben mit einem sehr alten Hund konfrontiert uns mit unserem
eigenen Altern, unserem Tod, unserer Zerbrechlichkeit, Verletzlichkeit.

Leben mit einem alten Hund bedeutet, ein ganzes Leben voller Abenteuer, Erfahrungen, Träume und Weisheiten, die sie uns Lehren.

Leben mit einem sehr alten Hund bedeutet,
eine der schönsten Erfahrungen auf Erden. ♡

 

23.April 2024


Unsere liebe Santy hat ihr Köfferchen gepackt ♡


Mit gut 13,5 Jahren, hat sie als großer Schäferhund ein stolzes Alter erreicht,

stets überall dabei und mittendrin gewesen.

Das Laufen fiel ihr immer schwerer, die Beine konnten sie nicht mehr tragen,

aufstehen alleine schon gar nicht..

Wenn ich in das Gesicht meines Hundes schaue und sehe die Augen nur noch ins Leere blicken, wenn das Lieblingsessen nicht mehr schmeckt, dann weiß ich, dass es jetzt Zeit ist, sie gehen zu lassen.

 

Meine liebe Santy, jetzt kannst du endlich wieder mit deinem Hanki über die Wiese laufen,

leb wohl, du warst ein ganz besonderer Hund und ich durfte viel von dir lernen, du wirst immer 

einen Platz in unserem Herzen haben- Danke ♡


Der Abschied ist nur für kurze Zeit,

die Erinnerung ist für immer.

Hunde kommen in unser Leben, um uns das Lieben zu lehren und sie gehen, damit wir lernen,

mit Verlust zu leben.

Ein neuer Hund ersetzt niemals einen alten Hund.

Er weitet lediglich unser Herz ♡

 

(Tom Hardy)

Die Liebe, die wir geben, kehrt als Stern am Himmel zu uns zurück. Die Tränen, die wir vergießen, sind die Worte, die unsere Herzen nicht aussprechen können.

Die Liebe überdauert selbst den Tod, denn sie ist unsterblich. Der Tod ist nicht das Ende, sondern der Anfang einer

Reise in die Ewigkeit.


(Der kleine Prinz,  Antoine de Saint-Exupéry)


"Hank" of Silver Shadow

geb. am 04. Mai 2008

gestorben am 24.12.2019


Hank war "schon" 4 Monate, als wir ihn von der Züchterin holten.

Er war absolut sozialverträglich und wuchs in einem großen Hunderudel

mit Kindern und Katzen auf.

Dadurch, dass er im Haus aufgezogen wurde, war er perfekt stubenrein und

musste sich auch nicht ans Sofa und Bett erst gewöhnen.

Er war vom ersten Tag an ein ganz lieber Kerl und hat sich auf Anhieb mit

unseren beiden älteren Hunden vertragen. Sofort begriff er, wer das Rudel

führte, das war zum damaligem Zeitpunkt noch Faya.


Wir fuhren nur zwei Wochen später in den Urlaub und ich hatte schon Bedenken, wie das wohl mit Hank werden würde.....

Doch das war mal wieder völlig unbegründet, er tat so, als wenn er schon immer dazugehörte.


Er hat bei meiner Familie und Freunden mit seiner witzigen und liebenswerten Art sofort ins "Schwarze" getroffen, Hank mochten alle von Anfang an.

Hank und Santy waren ein super Dream-Team, so langsam übernahm Santy die Führung im Rudel, Weiber eben, doch das störte Hank nicht, er war eh der Ruhigere…

Hank wollte immer gefallen, er hatte ein so witziges und charmantes Wesen, so merkte man fast nicht, dass er oft fordernd und frech war.

 

Er ging super in der Leinenführung und ich denke, er wusste nicht , wie viel Kraft in ihm steckte!

Natürlich „unterhielten“ sich Hank und Santy immer untereinander und für mich war es täglich an der Tagesordnung, mich da einzubringen, aber nach den Jahren waren wir ein eingespieltes Rudel.

 

Hank hatte sich super entwickelt. Nun sahen wir nach und nach, wie sich seine Fellfarbe  veränderte... ich kannte vorher keine "grauen" Schäferhunde und musste sagen, es war super interessant zu sehen,

wie oft Hank die Farbe wechselte.


Wir gingen jahrelang in die Hundschule, welche die Philosophie des

Natural dogmanship verfolgt. Nicht nur ich, sondern auch Hank,

mussten lernen umzudenken, doch es machte uns Spaß und wir

lernten soviel dazu ;-D

 

Hank war ein absolut liebenswerter, verspielter aber dennoch

wachsamer Hund, er war aus  unserem Rudel nicht mehr wegzudenken!

 

Hank bekam leider schäferhundtypisch eine Perianalfistel, diese wurde 11 mal von Backhaus skarifiziert. Die letzten 2 Jahre, als sein Körper älter und schwächer wurde, mussten wir chemische Medikamente einsetzen, um diese fiese Autoimmunerkrankung einzudämmen.

Ich leitete die Chemie natürlich so gut es ging, mit voller alternativer Unterstützung aus dem Körper.

Seine Arthrose, Spondylose und Cauda Equina schränkten ihn die letzten Jahren in der Bewegung ziemlich ein.

Das Sofa wurde wegen „Rücken“ schon mal gemieden und der Ball

oder Dummy flog für ihn nur noch in Zeitlupe…

Ältere Hunde machen natürlich Spaß, weil sie gelernt haben,

entspannt zu sein im Alltag und bei Hundebegegnungen ruhig zu bleiben.

Man konnte den Hank ohne Leine laufen lassen, weil er sich

eh nicht weit entfernte. Wir verstanden uns einfach ohne Worte.

Durch unser präzises Fütterungsmanagement, die Therapien bei mir und bei Backhaus blieb er noch lange Zeit schmerzfrei.

 

Im Winter 2019, genau an Heiligabend, hat Hank beschlossen, uns zu verlassen und ist friedlich bei uns zu Hause eingeschlafen- Mach`s gut mein lieber Hanki, du warst ein Unikat , wir haben viel von dir gelernt und behalten dich für immer in unserem Herzen- Danke ♡


 

                                            "Alles hat seine Zeit.....
                                 sich begegnen und verstehen,
                                         sich halten und lieben,
                                   sich loslassen und erinnern.. "

                                                       Seelenhunde

Manche sind unvergessen...
.... weil sie ein Leben verändert haben und auch nach ihrem Tod in einem weiter leben.
Man spürt es - in seinem Denken, in seinem Handeln, in seinem Fühlen.
Seelenhunde hat sie jemand genannt - jene Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben, die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen.

Kein Tag vergeht, ohne an ihn zu denken und ohne ihn zu vermissen.
Wie ein verlorener Sohn und nur Hundemenschen können verstehen, wie es ist, einen Hund zu verlieren


                                                  

 

"Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne,

weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können. ... Und wenn du dich getröstet hast,

wirst du froh sein mich gekannt zu haben."


(Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz)

 

"Bengie"von Pessels Weiden


geb. am 4.Juli 1998
gestorben am 30.März 2011
 

Bengie kam im März 1999 zu mir , Faya war damals ein Jahr alt.
Er war, trotz aller üblen Nachreden bezüglich eines"roten" Cockerspaniels, ein außergewöhnlich lieber Vertreter seiner Rasse.
Benny fügte sich schnell ins Rudel ein und Faya zeigte ihm,

wo der Hammer hing....
Er ging nie ohne seine Faya aus dem Haus, war sie nicht da, bewegte er sich keinen Zentimeter vom Fleck.
Aus diesem Grund und weil  Faya älter und schwächer wurde, holten wir Hank ins Rudel, um Benny eine neue Orientierung zu geben, was auch super klappte.


Die beiden Rüden gewöhnten sich sehr schnell aneinander

und Benny liebte "seinen" Hank.
Fremden gegenüber war er ängstlich und zurückhaltend und wies diese kräftig,  mit einem tiefen Knurren in die Schranken. Im Rudel ordnete er sich  unter und überließ anderen gern die Führung! Er orientierte er sich stark an Hank und ohne ihn lief für Benny gar nichts mehr.


Mit Santy hatte er nix am Hut, sie war ihm zu frech und zu wild.....
Ich habe Santy einige Male korrigieren müssen, bis sie verstand, dass er keine Lust zum Spielen hatte.

Bengie konnte nicht mehr alleine aufstehen geschweige denn selbstständig gehen.

Nach einer Woche sah ich eigentlich keine Chance und Poldy und ich entschlossen uns, ihn zu erlösen…
Wir nahmen uns vor, noch eine weitere Woche zu warten und ich

kontaktierte Backhaus.
Es glaubte niemand, aber Bengie kam nach und nach ins „Leben“ zurück.
Er bekam eine Reihe an blutverdünnenden Medis und Heilpilze und man konnte förmlich zusehen, wie er wieder „normal“ wurde und ins Leben zurück kehrte.
 
Der frühe Wintereinbruch Anfang Dezember 2010 nahm uns jegliche Freude an der Genesung des Schlaganfalls von Benny.
Er humpelte so stark( seine Schulter steckte auch voll Arthrose), das ich mittlerweile am Level des möglichen Stand, was meine Schmerzmedis betraf… 

Wir starteten damals die Lasertherapie, für mich noch völlig neu.


Die Lasertherapie hat Benny noch mal richtig gut geholfen, Benny ging wieder mit in den Wald, holte seinen Dummy, suchte im Garten, wollte aufs Sofa hoch usw.!! Es ist für mich immer noch unfassbar, was diese Lasertherapie bewirkt hat!

Seine Lebensfreude konnte man ihm tagtäglich ansehen,
es ist ein wunder, das er nach dieser ganzen Odyssee überhaupt noch lebte.
Wir freuten uns über jeden Tag, den er noch bei uns bleiben durfte!
Als Abschluss bleibt zu sagen, dass dieser Heilerfolg ohne ein gesundes „lebendiges“ Fütterungsmanagement und der Lasertherapie nicht möglich gewesen wäre!!!!

Ein halbes Jahr später hat die Krankheit gesiegt, Benny wollte nicht mehr fressen und lag nur noch in seinem Korb. Nach vielen Besuchen bei unserem Tierarzt mit Infusionen etc. haben wir uns entschlossen, Benny gehen zu lassen.

Mach`s gut mein kleiner Mann, du fehlst!!!!!!!!!!!!!!!!

Benny erkrankte mit zwei Jahren an  Epilepsie,  wir ließen ihn in der TIHO Hannover komplett durchchecken und er lebte bis zum Schluss , Dank der richtigen Medikamente und regelmäßiger Blutüberwachung, ohne Anfälle.


Unser Benny hatte seit Herbst 2009 mit seiner Arthrose und Spondylose zu kämpfen, das er seit Jahren Epilepsie hatte , war  nebensächlich, da er super gut eingestellt war.
Typisch für die Arthrose ist natürlich auch das nass-kalte Wetter. welches ihm Probleme machte.
Zu Anfang haben wir die schmerz-entzündungshemmenden Tabletten noch sporadisch geben können, aber irgendwann reichte dies nicht mehr aus und er bekam sie als Dauermedikamentation. Weiterhin bekam er seine Nahrungsergänzer und hömöop. Mittelchen beides nach  TA Backhaus.
Zuerst konnte er die Treppen im Haus noch steigen, doch nach und nach ging das auch nicht mehr, wir trugen ihn hoch und runter.
Es fing damit an, dass er nicht mehr die „großen“ Runden mitlaufen konnte, er humpelte auf halber Strecke und wir trugen ihn teilweise nach Hause. Nach langem Liegen konnte er nur schwer Aufstehen und auch das „aufs- Sofa-Steigen" ließ nach..
Er bekam eine Magnetfeldtherapie und ich versuchte alles, um ihm das Leben so schmerzfrei wie möglich zu machen.
Im Septemberurlaub 2010 an der See hat er sich sehr wohl gefühlt und genoss das Laufen am Strand.


Kurz darauf und völlig unerwartet erlitt er einen Schlaganfall!!
Obwohl wir sofort handelten und zum TA fuhren, hat ihn dies um Längen zurückgeworfen.
Seine Motorik funktionierte nicht mehr, er ist auf einem Auge fast blind geblieben und sein Kopf war total schief…

"Faya"

Hanna vom Mahner Berg


geb am 5. Juni 1997
gestorben am 02. Oktober 2009

Meine Faya war eine Deutsche Schäferhündin aus der Leistungszucht, ich war mit ihr völlig überfordert. Ich verstand ihr Handeln nicht und wunderte mich immer, dass sie nie hörte und ihr eigenes Ding drehte...
Der Benny stand genauso wie wir Menschen unter "ihrem Pantoffeln". 
Sie ging in die Leine, so dass ich mehrmals im Winter hingefallen bin,

war Artgenossen gegenüber völlig aggressiv, aber im Haus ganz lieb und sehr wachsam.
Poldy biss sie mehrmals ins Bein, wenn er verhindern wollte, dass Faya den Benny korrigiert.
Zu mir war sie immer etwas zurückhaltend

und ordnete sich auch teilweise unter...


Sie führte das gesamte Mensch - und Hunderudel alleine!

Faya hatte von Geburt an HD und ED, im Alter bekam sie noch Arthrose hinzu.

Ihr Leben lang musste ich Vorsicht walten lassen,

was springen und sprinten betraf.
Sie bekam von Anfang an Nahrungsergänzer und ich achtete darauf,

dass sie nie zu dick wurde.

Viel zu spät,  habe ich leider erst die Strategie der 5- Elementenahrung kennengelernt und somit wurde Faya noch mal entgiftet und bekam endlich ausgewogenes, lebendiges  Futter,

welches ihrem erkrankten Körper noch mal einen Aufschwung gab.


Trotz ihrer Erkrankung wurde 12,5 Jahre alt!



Wir werden dich nie vergessen und sehen uns alle bestimmt wieder!!!!